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Die eigenen vier Wände sollen stets ein Ort der Ruhe und der Zuflucht sein. Umso wichtiger ist es daher, dass das Eigenheim auch gut gegen Einbrüche gesichert ist. Schließlich findet in Deutschland etwa alle vier Minuten ein Einbruch statt.

Die Bedeutung eines sicheren Zuhauses

Die Tendenz der Delikte ist steigend, 2016 wurde beispielsweise das Rekordhoch der letzten 15 Jahre erreicht. Entgegen weithin verbreiteter Annahmen finden die meisten Einbrüche nicht nachts, sondern tatsächlich tagsüber statt. Auch Urlaubseinbrüche sind eher als Mythos einzustufen, denn im Winter steigt die Zahl der Einbrüche stets beträchtlich.
Das vollkommen einbruchssichere Haus existiert selbstverständlich nicht. Dennoch können auch Sie Einbrechern mit den richtigen Mitteln das Leben so beschwerlich wie möglich machen und Einstiegen ins Zuhause vorbeugen. Denn fast die Hälfte aller Einbrüche endet als bloßer Versuch. Bereits nach durchschnittlich ungefähr fünf Minuten brechen die Einbrecher ihr Unterfangen ab, da es sich zumeist um Gelegenheitstäter handelt. Sie suchen den Weg des geringsten Widerstands und sind sich des Risikos ihres Vorhabens allzeit bewusst. So gilt es in erster Linie, eine Hemmschwelle für den Einbrecher zu schaffen und ihn abzuschrecken. Dazu eignen sich Kombinationen aus mechanischen und elektronischen Sicherungseinrichtungen.

Zunächst kann man sich kostenlos von einer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle helfen lassen, was geeignete und zum eigenen Haus passende Sicherheitsmaßnahmen betrifft.

Die besten Sicherheitsvorkehrungen für Ihr Zuhause

Die Hecke oder der Zaun als psychologisches Hindernis

Der Einbruchsschutz beginnt bereits an der Grenze des Grundstücks. Somit lohnt es sich, eine Hecke darum zu pflanzen oder einen Zaun zu errichten. Zwar können diese Hindernisse unter Umständen ohne allzu große Mühe überwunden werden, gleichzeitig bilden sie aber auch eine erste psychologische Barriere für die Verbrecher. Dabei muss jedoch bedacht werden, dass solche Vorkehrungen den Einbrechern einen Sichtschutz vor Kameras oder ähnlichem bieten.

Eine verstärkte Haustür

Die Haustür mitsamt Türblatt, Zarge, Schloss und Beschlag sollte verstärkt sein, damit sie nicht ohne Weiteres aufgebrochen werden kann. Ideal dafür sind Türen der Widerstandsklasse 2 (WK 2).
Auch die Installation einer Mehrfachverriegelung ist ratsam. Mit hinterfrästen Schließleisten und Sicherheits-Profilzylindern wird den Einbrechern die Arbeit zusätzlich erschwert.

Überwachung per Videoanlage

Heutzutage lässt sich ein umfassendes Video-Überwachungssystem ohne größeren Aufwand installieren. Zwar hält dieses an sich keine Einbrecher fern, erzeugt aber eine Abschreckung und hält sie zudem auf Video fest. So erhält man Beweismaterialien, die der Polizei von großer Hilfe sein können.

Überwachung per Alarmanlage

Die Alarmanlage ist eine der klassischsten Schutzmaßnahmen für das Haus. Man unterscheidet zwischen kabelgebundenen und kabellosen Varianten. Beide Lösungen können ebenso wie die Videoanlage auch über das Internet gesteuert werden. Wer über ein Smart Home verfügt, kann die Anlage auch darin integrieren lassen.

Einbruchshemmende Fenster

Fenster sind bei Einbrechern eine der beliebtesten Einstiegsmöglichkeiten. Oftmals sichern Hausbesitzer die Parterre-Fenster, vergessen aber die höheren Etagen. Daher ist es ratsam, sämtliche Fenster mit Sicherheitsbeschlägen oder Verbunds-Sicherheitsglas zu versehen. Wie auch bei der Haustür bieten Fenster der Widerstandsklasse 2 besondere Sicherheit. Kleinere Fenster können zusätzlich durch gesichert werden, indem man Gitter anbringt, die im Mauerwerk verankert sind.

Ein sicheres Garagentor sowie weitere Nebeneingänge

Besonders veraltete Garagentore stellen im System des Hauses eine Sicherheitslücke dar. Im Idealfall sollte das Garagentor deshalb im gleichen Umfang abgesichert sein wie die Haustür. Weitere Möglichkeiten der Absicherung sind der seitliche Eingreifschutz, Lichtschranken, eine automatische Verriegelung des Tors sowie ein Mehrfach-Federsystem.
Überhaupt sollten alle Nebeneingänge, also auch Zugänge zur Waschküche, dem Hauswirtschaftsraum oder dem Heizungsraum das Sicherheitsniveau des Haupteingangs aufrechterhalten. Die bestmöglich abgesicherte Haustür ist wirkungslos, wenn die Einbrecher eine Schwachstelle in der Tür zur Waschküche ausmachen können.

Roll- und Fensterläden als Einbruchsschutz

Roll- und Fensterläden sind nicht nur ein Sicht-, sondern bei einem gut gesicherten Haus auch ein Einbruchsschutz. Auch hier findet der Standard der Widerstandsklasse 2 Anwendung. Entsprechende Rollläden verfügen über eine zusammenhängende Gesamtkonstruktion mit Rollpanzer, Hochschiebesicherung und Führungsschienen. Fensterläden hingegen sollten zumindest mit einem Sicherheitsverschluss ausgestattet sein.

Die Sicherung der Balkon- und Terrassentüren

Gerade bei Einfamilienhäusern sind Balkon- und Terrassentüren das beliebteste Einstiegsziel für Einbrecher. Umso wichtiger ist ein solider Schutz dieser gerne ausgenutzten Stellen.
Wieder einmal gibt die Widerstandsklasse 2 einen guten Anhaltspunkt für eine verlässliche Sicherung dieser Türen. Genau wie bei der Haustür sollte eine Gesamtinstallation mit Türblatt, Zarge, Schloss und Beschlag den größtmöglichen Schutz bieten.

Das richtige Sicherheitsschloss

Ein gutes Sicherheitsschloss kann hohem Druck und anderen Zerstörungsversuchen mühelos widerstehen. Seine Widerstandsfähigkeit hängt aber stets vom verwendeten Türblatt ab. Auch das stärkste Sicherheitsschloss gibt bei einem schwachen Türblatt nach. Es kann mit einem Panzerriegel nachträglich aufgerüstet werden.

Türschlösser werden nach DIN-Standard geprüft und in Klassen eingeteilt. Man sollte ein Schloss einbauen, das mindestens der Klasse 3 entspricht. Sein Beschlag wird durch die Tür verschraubt, damit das Schloss und der Profilzylinder gegen Manipulationen geschützt sind. Diese Beschläge gliedern sich wiederum in vier Widerstandsklassen. Ab der Klasse 2 gelten sie als einbruchshemmend und sind somit empfehlenswert.
Um sich gegen Brecheisen zu schützen, hilft ein Mehrriegelschloss. Dieses verteilt den Hebeldruck des Eisens auf mehrere Punkte und kann so größeren Beanspruchungen standhalten. Querriegelschlösser versprechen ebenfalls guten Schutz, können jedoch nicht an jeder Tür montiert werden. Wichtig ist dafür nämlich ausreichender Halt. Ein Holztürrahmen beispielsweise bietet die erforderliche Stabilität dafür nicht.

Auch kann es sich lohnen, eine Klinkenkette an der Tür anbringen zu lassen. So kann diese im Zweifelsfall nur einen Spaltbreit geöffnet werden, was das unerwünschte Eindringen weiter erschwert.

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